22.05.2019 | ArcelorMittal Eisenhüttenstadt

Katrin Göring-Eckardt besucht ArcelorMittal Eisenhüttenstadt

Aktuelle politische Themen zur Industrie- und Handelspolitik sowie Klimaschutz waren Thema beim Besuch einer Delegation der Bundestagsfraktion von Bündnis90/ Die Grünen unter Leitung der Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt.

Seit der Wende vor 30 Jahren hat das Stahlwerk, das hochwertigen Flachstahl für die Auto- und Haushaltsgeräteindustrie produziert, nicht nur den Strukturwandel von der Plan- zur Marktwirtschaft gemeistert, sondern mit kontinuierlichen Millionen-Investitionen auch in die Zukunft des Standorts und die Qualifikation seiner Mitarbeiter investiert. Das Werk in Eisenhüttenstadt ist ein wichtiger industrieller Kern in Ostbrandenburg und einer der größten Arbeitgeber.

ArcelorMittal produziert in Eisenhüttenstadt Qualitäts-Flachstahl für die Auto- und Haushaltsgeräteindustrie. Pierre Jacobs, CEO des Eisenhüttenstädter Werks, erklärte: „Wir sind uns der Bedeutung des Werkes, als einer der größten Arbeitgeber der Region und der daraus resultierenden Verantwortung für die Erhaltung der guten Positionierung und Wettbewerbsfähigkeit des Werkes, bewusst.”

Mit seinen innovativen und hochwertigen Produkten trägt das Werk wesentlich dazu bei, die klima- und energiepolitischen Herausforderungen zu meistern. ArcelorMittals Country Manager André Körner sagte: "Das Werk in Eisenhüttenstadt ist sehr wettbewerbsfähig. Es ist ein Eckpfeiler der regionalen Wirtschaft und eine wichtige Basis für die überregionalen Wertschöpfungsketten. Aktuell bereiten wir Investitionen vor, um noch umweltfreundlicher zu produzieren und CO2-Emissionen weiter zu senken."

Allerdings bestehen weiter Risiken für den Standort wie auch für die europäische Stahlindustrie insgesamt: Hoher Importdruck und Kostenbelastungen aus der aktuellen Energie- und Klimapolitik, die Produzenten in anderen Regionen der Welt nicht haben, bedrohen die Wettbewerbsfähigkeit.